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Teure Medikamente

Medikamente lindern Leid, heilen, verlängern Leben. Und sie sind teuer. Sieben Milliarden Franken wurden 2016 in der Schweiz für Medikamente ausgegeben. Ein Viertel der vergüteten Kosten bei ÖKK gehen auf ihr Konto. Eine Übersicht über die teuersten von ÖKK verrechneten Medikamente.

 

Die teuersten Medikamente pro Packung



Was auffällt: Die teuersten Medikamente kommen relativ selten zur Anwendung. Das liegt daran, dass sie gegen schwere und relativ seltene Krankheiten eingesetzt werden, zum Beispiel bei bestimmten Arten von Krebs oder bei Autoimmunkrankheiten. Um die Entwicklungskosten solcher Medikamente zu amortisieren, müssen die Pharmafirmen teure Preise ansetzen. Nimmt man die zehn teuersten Medikamente, zeigt sich, dass die Hälfte der Heilung von Hepatitis C dienen – immerhin 58’000 Personen sind in der Schweiz mit Hepatitis C infiziert. Eine medikamentöse Therapie kostet trotz Preissenkung immer noch rund 30’000 Franken.

 

Die teuersten Medikamente im Total


 


Hier zeigt sich dreierlei: erstens wieder die teure Behandlung von Hepatitis C, zweitens die kostspieligen Therapien seltener Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn, drittens, dass auch Medikamente ein Grund für die steigenden Gesundheitskosten im Alter sind: Arzneien gegen Krankheiten wie Thrombose, Osteoporose und feuchte AMD sind teuer. Aber wer will schon im Alter auf seine Sehkraft verzichten?

 

Gewusst?
In der Schweiz werden schätzungsweise 30 Prozent aller Medikamente weggeschmissen. Generell ist darauf zu achten, dass die Packungen nicht grösser sein sollten als der Bedarf. Noch wichtiger: eine fachgerechte Entsorgung alter Medikamente in der Apotheke – Medikamente sind Sondermüll!